center for education on online prevention in social networks

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Unser Selbstverständnis und Ziel 

Besonders in den sozialen Medien sind Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit allgegenwärtig. Dies führt dazu, dass Betroffene sich aus vielen Online-Räumen zurückziehen. Wir möchten unsere Teilnehmenden dabei unterstützen, sich diesen Sozialraum zurückholen, damit dort Austausch und demokratische Teilhabe stattfinden können. 

In unseren Lehrgängen vermitteln wir ein tiefgehendes Verständnis für die Herausforderungen und aktuellen Entwicklungen im digitalen Raum. Wir möchten kritische Medienkompetenz, Kommunikationsfähigkeiten und politisches Bewusstsein fördern, um auf gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Extremismus aufmerksam zu machen und mit den Methoden des Online-Streetworks dagegen anzugehen.  

Unser Angebot 

In unserer Arbeit bieten wir zwei verschiedene Lehrgangsformate an. In unserem Online-Lehrgang für zivilgesellschaftlich Engagierte schulen wir unsere Teilnehmenden, extremistischen Ansprachen sowie Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu erkennen. Außerdem vermitteln wir Wissen zu Funktionslogiken von Social-Media-Plattformen und Radikalisierungsprozessen, um Teilnehmenden Handwerkszeuge für eine partizipative und respektvolle Gesellschaft im digitalen Raum zu geben.  

In unseren bundesweiten Schulworkshops möchten wir Schüler*innen dabei unterstützen, ihre eigene politische Stimme zu finden und sich für ihre Anliegen einzusetzen. Dabei vermitteln wir Wissen und erarbeiten Handlungsmöglichkeiten, um mit Hate Speech und Fake News umzugehen und diskriminierende Inhalte in den sozialen Medien zu erkennen. Wir möchten Schüler*innen empowern und sichere Räume für Partizipation schaffen, in denen sie jenseits von Machtstrukturen einen Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe finden können. Deshalb arbeiten wir innerhalb unserer Schul-Workshops mit einem adultismus- und diskriminierungskritischen Ansatz. 

Wir wollen Räume schaffen auf Augenhöhe

Als CEOPS-Team möchten wir eine Kommunikation auf Augenhöhe fördern. Wir sind davon überzeugt, dass Fehlerfreundlichkeit ein essenzieller Bestandteil von Lernprozessen ist und ermutigen daher dazu, aus Fehlern zu lernen und sich weiterzuentwickeln.  

Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeitsweise ist die Ambiguitätstoleranz und die damit einhergehende Tatsache, dass verschiedene Sichtweisen nebeneinander existieren können. Es ist uns wichtig, Vielfalt in Perspektiven zu schätzen und Raum für den Austausch unterschiedlicher Standpunkte zu schaffen. Wir betrachten Gefühle als wertvolle Bestandteile von Lernprozessen, da sie auf wichtige individuelle und kollektive Bedürfnisse hinweisen. Wir ermutigen zu einem offenen Umgang mit Emotionen, um ein tieferes Verständnis politischer Themen auch durch emotionale Resonanz zu erreichen. 

Unser Verständnis von Extremismusprävention  Räume schaffen auf Augenhöhe

Unser Verständnis von Extremismusprävention basiert auf der Entwicklung und Förderung eines empathischen Menschenbildes durch politische Bildung. Dabei setzen wir besonders auf einen Peer-to-Peer-Ansatz, um eine direkte und wirkungsvolle Kommunikation zu gewährleisten. Wir legen großen Wert darauf, in unseren Lehrgängen eine inklusive und respektvolle Atmosphäre zu schaffen und vermeiden wo immer möglich Stigmatisierung und Stereotypisierung.  

Unser Ansatz zielt darauf ab, verschiedene Arten von Extremismus und Diskriminierung zu betrachten, da sie trotz ihrer Unterschiedlichkeit oft einen gemeinsamen Nenner aufweisen. 

 

Wir verfolgen einen diskriminierungssensiblen Ansatz

In unseren Lehrgängen verfolgen wir einen diskriminierungssensiblen Ansatz und möchten auch in Zukunft die diskriminierungskritische Weiterentwicklung unserer Lerninhalte fördern. Wir verstehen Diskriminierungskritik als einen fortlaufenden Prozess, in dem wir uns ständig weiterbilden und dazulernen. Wir engagieren uns durch unsere Arbeit aktiv für die Aufdeckung und Überwindung diskriminierender Strukturen wie Rassismus, Antisemitismus, Klassismus, Sexismus und Queer-Feindlichkeit. Dabei liegt unserer Arbeit das Prinzip der Gleichberechtigung und des Respekts für die individuelle Vielfalt zugrunde, um eine inklusive und gerechte Lernumgebung zu schaffen, in der sich alle willkommen und wertgeschätzt fühlen können. 

 

Unabhängigkeit und Finanzierung

Unser Programm wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Bundesbeauftragte für Antirassismus gefördert. Hieraus ergibt sich eine Zusammenarbeit bei der Rahmen von Förder- und Folgeanträgen. Gleichzeitig agieren wir überparteilich und frei von parteipolitischen Zielen und Agenden, und stehen in unserer Arbeit für Demokratie, Antidiskriminierung und Partizipation.